Ein Krieg gegen die Bulimie- Im Kampf für mich selbst
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Meine Entscheidung

Seit einiger Zeit rudere ich vor und zurück zwischen "Ja, ich will die Esstörung loswerden!" und "Nein, ich habe so große Angst vor der Zunahme!". Durch ein Gespräch ist mir klar geworden, dass ich beides nicht haben kann - Dünn sein und essen, was und wie ich will - ich muss mich entscheiden. Ich habe mich nun entschieden. Vorgestern ist die Entscheidung gefallen: Ich will leben und essen, was und wie ich will. Ich will die ständigen kreisenden Gedanken, um Essen und Gewicht loswerden und meine Zeit anders, schöner, sinnvoller, gefühlsintensiver, freier verbringen. Ich will aus der Essstörung raus! Damit habe ich auch die Entscheidung getroffen, mich meinen Ängsten und Selbstzweifeln zu stellen. Ich habe die Entscheidung getroffen eine Zunahme zu aktzeptieren (falle sie nun aus, wie sie wolle). Ich habe die Entscheidung getroffen, die Kontrolle abzugeben. Und auch die Entscheidung Rückschläge in Kauf zunehmen und jedes Mal wieder aufzustehen und weiterzukämpfen.

Dabei geholfen hat mir vor allem....

1) dieser Artikel:

 http://www.bulimie-online.de/informationen-zu-bulimie/13-die-set-point-theorie-warum-di%C3%A4ten-meist-erfolglos-bleiben.html

2) ein klares Ziel: Ich will wieder regelmäßig meine Tage haben, weil ich später Kinder kriegen können möchte. Meine Gesundheit ist mir ein paar extra Kilos wert.

3) ganz viel Trotz. Ich esse ab und zu mal zu viel Süßes, na und? Ich bekomme gerade ein kleines Bäuchlein, na und? Ich bin manchmal zu faul zum Sport, na und?

4) Der Gedanke, dass ich endlich zu mir stehen möchte. Wieso sollte ich mich bestrafen und mir verbieten, das Leben in vollen Zügen zu genießen, nur weil ich nicht von Natur aus super dünn bin? Wieso sollte ich jeden Tag damit verbringen, für etwas zu kämpfen, was ich nicht bin?

 

 

28.6.14 14:47
 
Letzte Einträge: Falsch richtig - richtig falsch?!, Gedankenfreiheit , Ach, hallo Frust! Sag doch gleich, dass du es bist..., Einen Kompromiss mit der Seele schließen


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