Ein Krieg gegen die Bulimie- Im Kampf für mich selbst
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Gedankenfreiheit

Ich habe die Kontrolle. Die Kontrolle über meinen Körper und damit über mein Leben. Dachte ich! Tja, falsch gedacht...

Der Kontrollzwang hält mich gefangen. Ich habe das Bedürfnis meinen Körper zu kontrollieren, weil ich das Vertrauen in ihn verloren habe. Aber die Kontrolle über mein Leben habe ich dabei verloren. Ich kann gar nicht mehr frei entscheiden, was ich wann und auf welche Art und Weise machen will, weil ich den mir selbstauferlegten Regeln folgen muss. 

Entscheidungsfreiheit- das will ich in Zukunft! Ich will die Kontrolle über meine Gedanken zurückerlangen. Und endlich nicht mehr so viel Zeit mit Zwangsgedanken vergeuden, in der ich frei und glücklich sein könnte. Um zu diesem Ziel zu gelangen, muss ich natürlich dahinter kommen, warum ich diese Zwangsgedanken überhaupt denke.

Heute hatte ich eine wichtige Erkenntnis: Ich fühle mich dick und hässlich, weil ich mir jahrelang eingeredet habe und habe einreden lassen, nicht gut genug zu sein, zu hässlich, zu dick, zu faul, eben weniger wert als die anderen. Und gegen dieses Unwohlsein ging ich an, indem ich mein Leben disziplinierter, gesünder, vorbildlicher führte. Doch die Stimme in mir hört nicht auf zu flüstern, wie erbärmlich  und nutzlos ich doch bin. Ich muss aufhören, es der Stimme rechtmachen zu wollen (man kann es ihr sowieso nicht recht machen) und anfangen, ihr entgegen zu treten und mich für mich einsetzen. 

Denn ich bin am besten, wenn ich einfach ich selbst bin.

 

30.6.14 17:03


Falsch richtig - richtig falsch?!

Ich habe lange darüber nachgegrübelt, ob es nun besser ist zunächst noch das "falsche Leben" mit den "richtigen Gedanken" oder schon das "richtige Leben" aber noch mit "falschen Gedanken" zu führen.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ein Mix aus beidem wohl des Rätsels Lösung darstellt. In Momenten in denen man das falsche, alte Verhalten einfach nicht lassen kann, sollte man sich dafür nicht verurteilen und womöglich noch zusätzlich bestrafen, sondern akzeptieren, dass es so ist und einfach weitermachen und das Leben trotzdem genießen. Und dann gibt es wiederum Situationen, in denen man es schafft zu handeln,wie man gerne handeln möchte, aber man kann es nicht genießen, weil es sich so falsch und schwer anfühlt. Doch auch das ist in Ordnung. Dann kann man stolz darauf sein, es zu schaffen, obwohl es anstrengend ist und sollte wiederum die negativen Gedanken und Gefühle einfach akzeptieren und zulassen anstatt sich darüber zu ärgern und sich dafür zu verurteilen.

 Ich bin zwar eine Träumerin und glaube ganz fest daran, dass ich diese fiese Krankheit hinter mir lassen kann. Aber ich weiß auch, dass ich mir nichts vormachen muss und dass ich ein perfektes Leben inklusive perfektem Essverhalten einfach nicht sofort umsetzen kann und vermutlich auch nie werde umsetzen können, denn wer führt so ein Leben denn tatsächlich??? Aber ich weiß, dass ich Schrittchen für Schrittchen in die richtige Richtung gehe und sich das richtige Handeln mit den richtigen Gedanken immer öfter trifft. Für diese magischen Momente lohnt es sich zu kämpfen!

 

29.6.14 10:32


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